10 Dinge, auf die ich mich im Sommer freue

Heute ist Siebenschläfertag und wir wurden durch ein ordentliches Gewitter geweckt. Die Tochter war schon seit 6:30 Uhr (!!!) wach, normalerweise kommt sie am Wochenende nicht vor 12 aus ihrer Höhle gekrochen :)

Durch Ankes Kommentar zu meinem Bild auf Instagram bin ich auf ihrem Blog mojoanma.blogspot.de gelandet und mir hat die Idee mit den 10 Sommerfreuden spontan gefallen, die sie bei Bine von waseigenes entdeckt hat. Deshalb greife ich sie jetzt einfach auf und erzähle Euch, welche 10 Dinge mir am Sommer am besten gefallen:

1. Mein Geburtstag. Früher hatte ich immer während der Sommerferien Geburtstag, deshalb gehören diese beiden Ereignisse für mich unzertrennlich zusammen. Und auch heute noch habe ich an meinem Geburtstag dieses Sommerferiengefühl, das aus Eis essen, baden im See, Fahrrad fahren im Badeanzug, sommerbrauner Haut und unbändiger Freiheit besteht. (Ich würde heute nur nicht mehr unbedingt im Badeanzug Fahrrad fahren.)

2. Wassermelonenzeit. Ich liebe Wassermelone! Davon bekomme ich im Sommer einfach nicht genug!

3. Laue Sommernächte. Wenn man abends um 10 noch draußen sitzen kann und nicht friert. Wenn man leise Stimmen und Gelächter aus anderen Gärten hört von Leuten, die auch noch draußen sind.

4. Balkonien. Seit ich meinen grünen Daumen entdeckt habe, liebe ich es, meine Pflanzen auf dem Balkon zu betuddeln :)

5. T-Shirt-Zeit. Im Winter, wenn es so richtig ungemütlich und kalt ist, kann man sich immer gar nicht vorstellen, dass es irgendwann wieder so warm wird, dass man nur in T-Shirt und kurzer Hose rumlaufen kann und einem selbst das manchmal zu warm ist. Ich mag es, wenn man sich nicht in 1000 Sachen quälen muss, um aus dem Haus zu gehen und es geht viel schneller, die Kinder anzuziehen :-p

6. Lavendel, Mohnblumen und Gänseblümchen

7. Fahrradtouren

8. Urlaubszeit

9. Wasserspielplätze. Weil die Kinder sie lieben und man selbst so herrlich erfrischt in der Sonne abhängen und spielen kann.

10. Jahrmärkte und Feste. Im Sommer gibt es hier so viele Festchen, auf die man gehen kann! Dann fahren die Kinder Karussell und die Erwachsenen trinken ein Glas Bier oder Wein :)

Und Ihr? Was gefällt Euch am Sommer am besten?

[DIY] Mini-Handtasche à la Gretelies

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Den Sohn zum Kindergarten bringen, mit dem Hund raus, eine Bestellung im Buchladen aufgeben … Man geht nur mal kurz raus und braucht eigentlich nichts weiter, als Schlüssel, Handy und ein bisschen Geld. Aber dafür immer gleich die große Handtasche mitnehmen? Die Männer haben es da einfacher, bei ihnen passt irgendwie immer alles in die Hosentaschen. Bei meinem sogar noch ein Taschenmesser und ich frage mich jedes Mal, wie das da alles so unsichtbar verschwinden kann. Meine Hosentaschen sind gerade mal groß genug für ein bisschen Kleingeld und das Bonbonpapier vom Sohnemann.
Im Winter kann ich alles gut in meiner Jacke verstauen, aber im Sommer bleibt da nur der Griff zur Handtasche.
Beim Stöbern im Internet habe ich eine wunderbare Tasche bei Dawan da entdeckt und mich mal wieder gefragt, wozu ich eigentlich eine Nähmaschine zu Hause rumstehen habe. Den wunderbaren Muster-Stoff habe ich in Mainz bei Listmann entdeckt, den beigefarbenen hatte ich noch; ein festerer Stoff, den ich auch für meinen Rucksack benutzt habe.
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Die Tasche ist ganz schnell und simpel nach dem Gretelies-Prinzip genäht, ich habe den Reißverschluss lediglich ganz nach oben gesetzt und daneben Schlaufen eingenäht, durch die ich die Schnur zum Umhängen gefädelt habe. So kann ich, wenn mir danach ist, auch mal eine kürzere oder längere Schnur zum Umhängen benutzen, aber prinzipiell kann man sie natürlich auch gleich fest einnähen. Mit den Maßen 19×15 cm ist sie wirklich sehr handlich.
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Was soll ich sagen? Ich liebe sie! Herrlich klein und praktisch und wiegt fast nichts mit Inhalt. Und weil der Stoff so schön ist, gabs noch einen kleinen Geldbeutel obendrauf :)
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Wem der Stoff auch so gut gefällt, wie mir, das ist er:
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Falls ich Euch inspiriert haben sollte, wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachnähen!

Schon wieder alles vorbei

(Nachtrag 18.6.2015 siehe unten)

Der Urlaub ist rum und unser Lieblingsfranzose ist gestern auch wieder nach Hause gefahren. Der deutsch-französische Schüleraustausch der 8. Klasse 2015 ist vorbei. Das ist schon fast ein bisschen traurig. Die letzten Wochen waren so spannend und schön. Wir haben viel gesehen, gut gegessen, Neues gelernt, viel gelacht und einen kleinen Franzosen ins Herz geschlossen.

Im Herbst wollen wir uns wiedersehen – bei einem privat organisierten Austausch, denn die ganze Familie ist sehr nett und passt mit ebenfalls 3 Kindern gut zu uns.

Und ich? Ich muss jetzt kopfmäßig erstmal wieder richtig im Alltag ankommen. Das dauert immer ein paar Tage bei mir.  

Nachtrag 18.6.2015
Heute kam aus der Schule die Nachricht, dass es ab 2016 keinen Schüleraustausch mehr mit unserer Partnerschule geben wird, weil der Deutsch-Unterricht in Frankreich wegen einer Schulreform eingeschränkt/eingestellt wird. In diesem Artikel werden die Umstände erklärt. Sehr schade, ist so ein Austausch doch eine großartige Sache, verschiedene Nationalitäten mit ihren unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Gewohnheiten einander näher zu bringen. Umso trauriger, da ich erlebt habe, wie die Kids bei der Verabschiedung geweint haben. Es sind Freundschaften entstanden.

Sonntagslektüre KW 23

Sonntagslektüre-Blog

Schon wieder Sonntag! Wie war Eure Woche? Bei uns ist genau jetzt der Punkt erreicht, von dem wir schon seit Monaten gesagt haben: “Er kommt so schnell, lasst uns die Zeit bis dahin genießen.” Denn der Urlaub ist rum und die Zeit der Vorfreude vorbei. Hier herrscht wieder Normalität, alles hat geklappt und die Nachbarschaftsarbeit lief hervorragend. Vielen Dank dafür! Neben Strand- und Hafenspaziergängen und leckerem Essen habe ich im Urlaub sogar noch die Zeit gefunden, ein paar Links für Euch zu sammeln :)

Jäger gegen Journalist
Wo wir gerade genau aus dieser Ecke aus dem Urlaub zurück kommen: Ein Jäger bindet ein totes Reh mit einem Seil an seine Anhängerkupplung und schleift es so über die Bundesstraße. Ein Journalist sieht es und berichtet darüber. Wer wird bestraft? Der Journalist!

Telematik-Tarife bei der Allianz
Frei nach dem Motto “Pay as you drive” plant die Allianz einen Versicherungstarif, bei dem man zahlt, wie man fährt. Für die Berechnung des Tarifes wird der Fahrstil überwacht und unter anderem das Brems- und Beschleunigungsverhalten herangezogen.
Ich frage mich, wie dann in Zukunft noch Aussagen über die Preise von Autoversicherungen gemacht werden können, wie Vergleiche gezogen werden können. Was kostet eine Versicherung? Kann man nicht sagen, kommt drauf an … Probieren geht über Studieren. Und was ist, wenn jemand vor mir schlecht fährt und ich wegen ihm scharf bremsen muss? Oder wenn ich sonntags auf dem Weg zu einer Freundin wieder 10 Senioren, die lieber schlecht fahren, als noch schlechter zu laufen, überholen muss? Oder wenn ein Kind auf die Straße läuft? Was ist mit den Beschleunigungssteifen an der Autobahn? Wann bin ich in den Augen der Versicherung ein guter und wann ein schlechter Autofahrer? Wie bewertet sie das?

Vom Baum zum Buch – Vom Buch zum Baum
Das argentischen Verlagshaus Pequeño Editor hat in Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur aus Bueno Aires ein Kinderbuch entworfen, das man nach dem Lesen einpflanzen kann und aus dem ein Baum wächst. Denn in dem Papier wurden Jacaranda-Samen eingearbeitet. Tolle Idee, bitte Nachmachen!

Garn aus Zeitungspapier
Wieder eine der DIY-Ideen, die auf meine ewige To-DO-Liste muss!

Ich sehe, was du isst und was du isst, bestimme ich
Erschreckend, wie Google seine eigenen Mitarbeiter manipuliert und überwacht. Das erinnert mich sehr stark an das Buch “Der Circle” von Dave Eggers. Ich dachte erst, dass alles sehr überspitzt dargestellt wird, aber so fernab der Realität scheint das Buch gar nicht zu sein …

LESETIPP
Haus der Geister von John Boyne
Meine Urlaubslektüre. Bei der letzten Gelegenheit vor dem Urlaub noch aus der Bücherei ausgeliehen, aber leider nicht fertig geworden. Aber bisher schon mehr als spannend!
London, 1867. Eliza Caine hat nur noch ihren Vater. Als auch er stirbt, muss sie das Haus verlassen, in dem sie aufgewachsen ist und steht vor dem Nichts. In ihrer Not nimmt sie eine Stelle als Gouvernante in Norfolk an. Dort angekommen, wird sie von zwei Kindern begrüßt, die, wie sich herausstellt, allein in dem großen Anwesen wohnen. Doch Eliza stellt schon in der ersten Nacht fest, dass sie doch nicht allein auf Gaudlin Hall sind. Jemand … etwas verfolgt sie und sie muss alte Rätsel lösen, um dem unheimlichen Haus entkommen zu können.

Meine Woche in Bildern KW 23/2015

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Woche 23 war Urlaubswoche. Wo wir waren? An der Ostsee. Genauer: In Ueckermünde, also noch ein kleines Stückchen vor dem Meer. Ein Familientreffen stand an, weil ein 50. Geburtstag gefeiert wurde. Da die Feier erst am Freitag stattfand, wir aber schon seit Sonntag dort waren, hatten wir genug Zeit, die Umgebung zu erkunden und ans Meer zu fahren. Vieles haben wir dann aber doch nicht mehr geschafft, weil die Fahrerei für zwei kleine Kinder schon ganz schön anstrengend ist.

Zum Ende der Woche sind wir krank geworden und haben uns entschlossen, den Urlaub einen Tag eher zu beenden, bevor wir es nicht mehr nach Hause schaffen und uns in der Ferienwohnung auskurieren müssen.

Rückblickend war die Entscheidung gut, da es heute Stau ohne Ende auf der Strecke gab. (Meine Eltern sind heute abgereist und hatten nicht so viel Glück, wie wir.) Wie die Autofahrt mit Übelkeit, Kopfschmerzen und einem schreienden Kind war? Könnt ihr Euch sicher denken ….

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Heute geht es allen zum Glück wieder viel besser und wir haben einen kleinen Urlaubs-Abbruch-Entschädigungs-Ausflug in heimatliche Gefilde unternommen und den Dinopark in Kaiserslautern besucht. Dort gabs heute auch noch ein Kinderfest UND eine Lego-Ausstellung obendrauf. Ein Jungs-Paradies!

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Auf dem Rückweg haben wir dann noch angehalten und ein paar zuckersüße, sonnenwarme Erdbeeren gepflückt. Einfach so. Zum Naschen. So kann die Woche ruhig zu Ende gehen :)