Frische Fische im Luisenpark

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Ich glaube, das ist DAS klassische Fischfoto aus dem Mannheimer Luisenpark. Fährt man mit einem der gelben Boote, bekommt man dieses Motiv zwangsläufig zu sehen. Dieser hier war nett zu mir und sehr fotogen an diesem vorgestrigen, letzten Urlaubstag.

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Im Garten

 

Wir sind Neu-Gärtner. Seit ein paar Tagen haben Vogelgezwitscher und Rasenmäher die Geräusche der Straße abgelöst. Den Sohn sieht man den ganzen Tag nicht, man hört ihn nur beim Spielen mit dem neuen Kumpel. Ich bin umgeben von Grün, den Blick nach draußen gerichtet auf Bäume und Wiesen, statt auf das Dach des Einkaufszentrums und die ständig ein- und ausparkenden Autos auf der Straße.

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Der Garten wurde bereits vollständig von den Kindern geentert und ich versuche herauszufinden, was hier alles wächst. Was ist Unkraut, was gewollt? Manchmal gar nicht so einfach …

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Und der Mann? Der kann seinem Hobby nachgehen. Am liebsten jeden Tag.
So, das wars dann schon wieder. Ich häng dann mal ab. Im Garten :)

Lebenszeichen

Was wir so treiben? Den Sommer genießen. Ohne Verpflichtungen. Pläne schmieden, liebe Freunde treffen, picknicken, abends und morgens nicht auf die Uhr schauen. Neue Hobbys entdecken, die Kinder mit einem weinenden und einem lachenden Auge in den Urlaub schicken – ohne uns. Geburtstage feiern, essen gehen. Matt die heißen Tage in der abgedunkelten Wohnung überstehen, ins Freibad gehen. Den armen Mann nach einer viel zu heißen und schlaflosen Nacht morgens um 5 bei 26 Grad zur Arbeit fahren lassen. Auf das freuen, was noch vor uns liegt. Und morgen: ein Wildschwein grillen. Im Wald.
Zusammengefasst: Uns geht es sommermäßig gut. Wir machen alles, außer am Computer zu sitzen :)
Wer mich vermissen sollte, kann mir auf Instagram folgen, dort bin ich momentan etwas aktiver, als hier auf dem Blog, denn das Handy ist fast immer dabei.

Enzefetz

Die Tochter redet manchmal so schnell, dass ich dreimal nachfragen muss, was sie gesagt hat.

Neulich führte sie ein angeregtes Gespräch mit meinem Mann, in dessen Verlauf sie plötzlich erschrocken “Ernsthaft jetzt?!” rief.

Ich war gerade auf dem Weg zur Tür, blieb verdutzt stehen, runzelte die Stirn, drehte mich um und fragte: “Enzefetz?”

Meine Tochter und mein Mann schauten erst sich und dann mich verständnislos an: “Was ist denn Enzefetz, Mama?”

“Hast du doch gerade gesagt” antwortete ich.

“Ähm. Nein?”

“Ich bin mir sicher, dass du ‘Enzefetz’ gesagt hast. Ich wollte nur wissen, was das heißt.”

“Mama! Ich hab ‘ernsthaft jetzt’ gesagt” sprachs und lachte mich aus. Das muss man sich mal vorstellen.

Seitdem hinterfragen wir alles, woran wir zweifeln, mit “Enzefetz?!” :)

38 Grad

Der Ventilator macht Überstunden, die Tochter ist aus ihrem Dachzimmer aus- und eine Etage tiefer ins Gästezimmer eingezogen und der Sohn trinkt seine Getränke nur noch mit Eiswürfeln.

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Der Kopf sagt: “YEAH! Sommer! Raus! Mach was! Irgendwas, aber geh raus!” Der Kreislauf antwortet: “Verarscht! Kannst wieder nach Hause gehen! Sonst bestraf’ ich dich mit 3 Tagen Kopfweh!” (Und 3 Tage Kopfweh bei dem Wetter machen echt miese Laune.)

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Es ist einfach zu warm, um rauszugehen. Spaziergänge? Nur Vormittags, oder abends und auch nur im Schatten. Heute waren wir im Wald, aber selbst da war es mit 32 Grad schon zu warm!

38 Grad im Schatten hält man momentan einfach nur in der abgedunkelten Wohnung aus. Oder im Freibad. Unter dem Sonnensegel im Babyplanschbecken.

Und sonst so heute? Möglicher Hitzerekord? Waaas?

10 Dinge, auf die ich mich im Sommer freue

Heute ist Siebenschläfertag und wir wurden durch ein ordentliches Gewitter geweckt. Die Tochter war schon seit 6:30 Uhr (!!!) wach, normalerweise kommt sie am Wochenende nicht vor 12 aus ihrer Höhle gekrochen :)

Durch Ankes Kommentar zu meinem Bild auf Instagram bin ich auf ihrem Blog mojoanma.blogspot.de gelandet und mir hat die Idee mit den 10 Sommerfreuden spontan gefallen, die sie bei Bine von waseigenes entdeckt hat. Deshalb greife ich sie jetzt einfach auf und erzähle Euch, welche 10 Dinge mir am Sommer am besten gefallen:

1. Mein Geburtstag. Früher hatte ich immer während der Sommerferien Geburtstag, deshalb gehören diese beiden Ereignisse für mich unzertrennlich zusammen. Und auch heute noch habe ich an meinem Geburtstag dieses Sommerferiengefühl, das aus Eis essen, baden im See, Fahrrad fahren im Badeanzug, sommerbrauner Haut und unbändiger Freiheit besteht. (Ich würde heute nur nicht mehr unbedingt im Badeanzug Fahrrad fahren.)

2. Wassermelonenzeit. Ich liebe Wassermelone! Davon bekomme ich im Sommer einfach nicht genug!

3. Laue Sommernächte. Wenn man abends um 10 noch draußen sitzen kann und nicht friert. Wenn man leise Stimmen und Gelächter aus anderen Gärten hört von Leuten, die auch noch draußen sind.

4. Balkonien. Seit ich meinen grünen Daumen entdeckt habe, liebe ich es, meine Pflanzen auf dem Balkon zu betuddeln :)

5. T-Shirt-Zeit. Im Winter, wenn es so richtig ungemütlich und kalt ist, kann man sich immer gar nicht vorstellen, dass es irgendwann wieder so warm wird, dass man nur in T-Shirt und kurzer Hose rumlaufen kann und einem selbst das manchmal zu warm ist. Ich mag es, wenn man sich nicht in 1000 Sachen quälen muss, um aus dem Haus zu gehen und es geht viel schneller, die Kinder anzuziehen :-p

6. Lavendel, Mohnblumen und Gänseblümchen

7. Fahrradtouren

8. Urlaubszeit

9. Wasserspielplätze. Weil die Kinder sie lieben und man selbst so herrlich erfrischt in der Sonne abhängen und spielen kann.

10. Jahrmärkte und Feste. Im Sommer gibt es hier so viele Festchen, auf die man gehen kann! Dann fahren die Kinder Karussell und die Erwachsenen trinken ein Glas Bier oder Wein :)

Und Ihr? Was gefällt Euch am Sommer am besten?

Schon wieder alles vorbei

(Nachtrag 18.6.2015 siehe unten)

Der Urlaub ist rum und unser Lieblingsfranzose ist gestern auch wieder nach Hause gefahren. Der deutsch-französische Schüleraustausch der 8. Klasse 2015 ist vorbei. Das ist schon fast ein bisschen traurig. Die letzten Wochen waren so spannend und schön. Wir haben viel gesehen, gut gegessen, Neues gelernt, viel gelacht und einen kleinen Franzosen ins Herz geschlossen.

Im Herbst wollen wir uns wiedersehen – bei einem privat organisierten Austausch, denn die ganze Familie ist sehr nett und passt mit ebenfalls 3 Kindern gut zu uns.

Und ich? Ich muss jetzt kopfmäßig erstmal wieder richtig im Alltag ankommen. Das dauert immer ein paar Tage bei mir.  

Nachtrag 18.6.2015
Heute kam aus der Schule die Nachricht, dass es ab 2016 keinen Schüleraustausch mehr mit unserer Partnerschule geben wird, weil der Deutsch-Unterricht in Frankreich wegen einer Schulreform eingeschränkt/eingestellt wird. In diesem Artikel werden die Umstände erklärt. Sehr schade, ist so ein Austausch doch eine großartige Sache, verschiedene Nationalitäten mit ihren unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Gewohnheiten einander näher zu bringen. Umso trauriger, da ich erlebt habe, wie die Kids bei der Verabschiedung geweint haben. Es sind Freundschaften entstanden.

Mohnblumenliebe und wie abenteuerlich Fotografieren bei uns derzeit abläuft

Fotografie – Eine meiner großen Leidenschaften, die momentan mit kleinem Kind leider etwas zu kurz kommt. Ausgedehnte Fototouren zu ausgefallenen Tageszeiten an ausgefallenen Orten, Foto-Workshops, Fotoclub … alles Zukunftsmusik.

Also nutze ich die kleinen Gelegenheiten, die sich bieten. Meistens Spaziergänge.

Mein Mann und mein Hobby … Wie soll ich das erklären …

Er freut sich, dass es mir Spaß macht und unterstützt mich, wo er kann. Aber dauernd stehenbleiben und auf mich warten … das ist nicht so seins. Kann ich nachvollziehen, würde mich auch nicht vom Hocker reißen. Deshalb haben wir eine stillschweigende Vereinbarung getroffen. Er läuft mit dem Kinderwagen weiter, während ich fotografiere. Wenn ich fertig bin, laufe ich hinterher, um ihn einzuholen. Das artet manchmal ganz schön in Jogging aus, aber schaden kann’s ja nicht :)

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Der Mini-Sohn hasst Autofahren. Hab ich das schon erwähnt? Wird noch spannend, wenn wir in den Urlaub fahren, aber das ist eine andere Geschichte.

Gestern hatte ich einen Spezialwunsch. Weil ich Mohnblumen mag und weil die Stelle, an der ich sie gesehen hatte, für einen Spaziergang zu weit weg war. Und weil ich einfach mal wieder ein paar schöne Fotos mit der großen Kamera machen wollte.


Ich: “Ich hab Mohnblumen gesehen, können wir da mal ranfahren, damit ich ein paar Fotos machen kann?”

Er: “Klar.”

Wir fahren also hin. Ein Feldweg. Und dann geht’s los: Ich springe aus dem Auto, renne zum Feld (ich bin ja joggingmäßig gut trainiert), knipse hier, knipse da, laufe schnell wieder zum Auto, springe rein: “Ok, fertig, kannst weiter.” Mann und Sohn sind entspannt.

100 Meter weiter: “Schaaaatz! Anhalten, da muss ich unbedingt nochmal raus! Wie schön, wie schön!”

Er hält an. Ich renne wieder raus, fotografiere, renne zurück zum Auto. Der Mann ist entspannt, der Sohn nicht mehr. Weint. Strampelt sich aus dem Gurt heraus. Schreit. Schimpft. Mistmist, weil ich unbedingt nochmal aussteigen musste! Dann geht alles ganz schnell. Der Mann und ich arbeiten da profimäßig zusammen. Kamera zur Seite legen, Sohn im Kindersitz richten. Dem Mann Anweisungen geben:

“Mach! Anne! Kaffeekanne! an! SCHNELL! Und laut! Und losfahren! Jetzt! Gib Gas!!!”

Die Musik plätschert vor sich hin, das Auto schaukelt gemütlich über den Acker. Es hilft. Der Sohn hat sich beruhigt.

Und während die Katze ganz allein tanzt, kann ich mir schonmal meine Schnappschüsse angucken.

Feiertagsbarfuß und urlaubsgefühlt

Eigentlich waren wir ja gestern mit Freunden verabredet. Wir wollten zusammen auf den Bad Sobernheimer Barfußpfad gehen, denn gestern war hier Saisonstart. Wegen der miserablen Wetteraussichten haben wir das Treffen jedoch kurzfristig abgesagt.

Der Wetterbericht lag allerdings schon die ganze Woche falsch. So hatten wir auch gestern Glück und es war “nur” sehr stark bewölkt. Deshalb sind wir ohne Besuch losgezogen.

Mein “Outfit of the Day” bestand aus Flip Flops, kurzer Hose, Strickjacke und Steppweste. Perfekt!

Der Mann fand mich so tourimäßig mit meinem ganzen Geknipse. Mir war’s herrlich egal, ich spiel gern den Urlauber, dabei bewahrt man sich den Blick für das Schöne und das Außergewöhnliche. Das wird nämlich leider viel zu schnell Normalität und man vergisst, wo man eigentlich wohnt: dort, wo andere Urlaub machen.

Es sieht ein bisschen ungemütlich aus auf den Fotos (und die sind auch noch mit dem Handy geknipst – die Kamera ist zu Hause geblieben, da ich schon den Mini-Sohn auf dem Rücken hatte), aber es war herrlich, so barfuß da draußen. Und warm eingepackt kein bisschen schlimm.

Das beste kam nach dem Spaziergang:  Die Chefin des Nahegartens lud uns zur Feier des Tages auf ein Glas Sekt ein. Was für ein toller Tag! Und ganz ohne Sonne :)

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Blütenrausch

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Der Garten eines lieben Familienmitgliedes ist im Frühling ein GänseblümchenTRAUM! Ein weißer Teppich, auf dem man sich lang machen möchte, wie der freche Hund. Die Söhne mussten herhalten für ein spontanes Mini-Shooting, der Sandkasten wurde zum ersten Mal bespielt und zu allem Glück gab’s auch noch Waffeln mit Kirschen und Sahne! Kann ein Frühlings-Nachmittag schöner sein? :)