Die Einfachheit der Dinge

Das Leben ist einfach, aber wir bestehen darauf, es kompliziert zu machen.
Konfuzius

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Kinder sehen die Welt so unglaublich positiv und eigentlich müsste man sich als Erwachsener eine Scheibe von ihrem unerschütterlichen Optimusmus abschneiden. Alles ist einfach und für jedes Problem gibt es eine ganz simple Lösung.

Wenn Eis aufs T-Shirt kleckert, wird das T-Shirt abgeleckt und Flecken “machen doch nichts”. Wenn es beim Spaziergang anfängt zu regnen, kann man mit der Zunge super Regentropfen fangen und  wenn der kleine Bruder weint, wird ihm einfach ein Keks in den Mund geschoben und man kann sich über die dicken Backen kaputtlachen.

Und wir? Auf dem Weg zum Erwachsenwerden haben wir ein Stück der kindlichen Gelassenheit und der Unbeschwertheit verloren.

In mancherlei Hinsicht sollten wir von unseren Kindern lernen und nicht umgekehrt :)

Sonntagslektüre | KW 14

 

Diese Woche habe ich folgende lesenswerte Artikel für Euch gesammelt:

Von einem Teenager, der 16 Jahre lang die Streits mit seinen Eltern aufgenommen hat | Ich habe vor einigen Jahren gelesen, dass Tagebuch schreiben nicht gesund sein soll, weil die Gefahr besteht, dass die schlechten Erinnerungen in den Vordergrund rücken, während die schönen Momente in Vergessenheit geraten. Und da ich mich in meinen Exemplaren auch gern mal ausgetobt habe, wenn ich Liebeskummer hatte (“Die Welt ist so ungerecht, ich kriege nie wieder einen ab!”) oder sonstwie schlecht drauf war, habe ich aufgehört mit dem Schreiben, bevor ich noch einen Herzinfarkt wegen mir selbst bekomme. Wie es wohl diesem jungen Mann heute geht, der 16 Jahre lang die Streits mit seinen Eltern aufgenommen hat? Kann er sich noch daran erinnern, dass die Eltern auch mal gut drauf waren und er Spaß mit ihnen hatte? :)

EMMA zum Absturz der Germanwings | Was haben ein feministisches Frauenmagazin und der Absturz der Germanwings gemeinsam? Nichts? Dachte ich auch. Wie sie das Thema doch für sich ausschlachten, könnt Ihr hier nachlesen.

Informatikunterricht wie aus dem letzten Jahrhundert | Es ist erschreckend, wie den Kindern die neuen Medien im Jahr 2015 nahegebracht werden. Sandra Schön beschreibt das ganze Desaster auf ihrer Seite. Wenn man so etwas sieht, muss man einer Angela Merkel glauben, dass das Internet für uns alle Neuland ist.

Wenn wir Partys verlassen würden, wie wir Facebook verlassen | Ich hab mich Anfang des Jahres von Facebook verabschiedet, aber eher klammheimlich. Andere machen das etwas offensiver.  Wie sowas bei einer Party ankommt, zeigen Euch die Leute von CollegeHumor.

So verfolgt Facebook auch Nicht-Mitglieder | Hab ich schon erwähnt, dass ich meinen Account gelöscht habe? Hätte ich das etwa gar nicht machen brauchen?

FILMTIPP Prince of Persia: Der Sand der Zeit | Ich kenne das Spiel in dieser verpixelten Grafik noch aus meiner Kindheit. Dass man daraus einen guten Film machen kann, hätte ich nicht gedacht, aber dieser hat mir außerordentlich gut gefallen und ich kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Das verpixelte Spiel kann man übrigens hier spielen (ist aber, soweit ich gesehen habe, nicht die Vorlage für den Film.)

Kreativ-Tipp: Maltagebuch für Kinder

 

Das Blanko-Heft mit Papp-Einband lag unbenutzt herum und ich habe lange Zeit überlegt, was ich damit anstellen könnte. Irgendwann hatte ich eine Idee, aber als ich sie umsetzen wollte, entdeckte ich, dass ein kleiner Jemand ins Buch gemalt hatte. “Warum nicht”, fragte ich mich, “dann führen wir das weiter und schreiben auch noch das Datum und vielleicht einen kleinen Text dazu.”

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Projekt 52 | Woche 10-13

 

Der März war nach einem guten Start in der zweiten Monatshälfte grau und ungemütlich und wir waren und sind immer noch krank. Momentan hat es den Mann dahingerafft, der Sohn kann morgen wieder in den Kindergarten gehen. Der Jüngste bekommt Zähne … Es gibt momentan also viel zu tun und mir bleibt wenig Zeit zum Fotografieren. Leider. Aber da ich das Handy meistens dabei habe, musste das jetzt öfter herhalten. Ich hab einen Schreck bekommen, dass Sari schon die Themen für April veröffentlicht hat und ich nich nicht einmal den März abgearbeitet habe. Deshalb gibt es heute einen Sammel-Beitrag.

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Sonntagslektüre | KW 13

Wenn es meine Zeit zulässt, lese ich sehr viel. Meistens abends, wenn alle schon schlafen. Mittlerweile habe ich eine stattliche Linksammlung zusammengetragen, weil ich alles, was ich interessant finde, speichere. Damit es nicht in Vergessenheit gerät (Wie es manchmal so ist: “Da hab ich doch neulich erst was zu gelesen, hätt’ ich mal den Link gespeichert …”) oder als Gedankenstütze, um am nächsten Morgen beim Frühstück drüber zu diskutieren.

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Hin und nicht zurück

Meine 13-jährige Tochter kam heute Mittag aus Frankreich von ihrem Schüleraustausch zurück. Die Jungs und ich haben sie vom Bahnhof abgeholt, in den Arm genommen und ihr gesagt, dass wir sehr froh sind, dass sie wieder da ist. Sie hat mich gedrückt und für einen Moment war sie wieder das kleine Mädchen, das froh ist, wieder bei seiner Mutter zu sein. Der Vierjährige hat sogar ihren Koffer getragen … gerollt. Für zwei Minuten, dann war er zu schwer.
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So ‘ne blöde Sonnenfinsternis

Heute morgen sollte es also eine Sonnenfinsternis zum Frühstück geben. Wir haben meine Mutter zum Kaffeetrinken rübergeholt und wollten quasi eine Sonnenfinsternis-Kaffeeklatsch-Party feiern. Der örtliche Optiker und die Apotheke hatten nicht damit gerechnet, dass so viele Leute nach Schutzbrillen fragen und keine bestellt. Da standen wir nun also mit unserem Kaffee, ohne Brillen und mussten uns was einfallen lassen.
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