Projekt 52 | Woche 6 | In Vergessenheit geraten

logo-rot-200Der Januar ist vorbei und ein neuer Themenmonat steht an. Die Themenliste für Februar gibt es hier. Die Reihenfolge ist ja bekanntlich variabel und in dieser Woche habe ich mich für „In Vergessenheit geraten“ entschieden.

Wenn der Mann morgens für seine Prüfungen lernt, mache ich in der Regel einen ausgedehnten Spaziergang mit dem Jüngsten. Dabei habe ich neulich alte Bahngleise entdeckt, die … richtig … in Vergessenheit geraten sind. Weil ich den Sohn aber nicht im Kinderwagen am Wegrand stehen lassen und mich ins Gebüsch zum fotografieren verkrümeln wollte, mussten die Bilder noch 2 Tage warten. Und bitte sehr, hier ist also mein Beitrag in der sechsten Projektwoche:

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Unterwegs in Roxheim

Eigentlich waren wir neugierig auf den Naturerlebnispfad in Roxheim. Dummerweise haben wir diesmal den Kinderwagen eingepackt und sind dann schon nach kurzer Zeit an einer Stelle des Weges angekommen, die es uns unmöglich gemacht hat, weiterzugehen. Wir haben unsere Route geändert und einen Weg gefunden, der durchweg gepflastert war. Trotz des ungemütlichen Wetters war die Aussicht wunderbar und wir werden wiederkommen, wenn es wärmer ist – mit Rückentrage!

Projekt 52 | Woche 5 | Wohlfühloase

logo-rot-200Als Thema für die letzte Januarwoche habe ich mir „Wohlfühloase“ aufgehoben, weil das Thema war für ich am schwierigsten umzusetzen war. Aber hier kommt jetzt endlich mein Bild dazu.
Meine Wohlfühloase sind meine Bücher und meine Zeit, die ich zum Lesen habe. Momentan habe ich davon etwas zu wenig, deshalb ist es umso schöner, wenn ich mich mit einem Buch in der Hand hinsetzen und abschalten kann. Ich liebe mein Bücherregal, es könnte noch größer und bunter sein!

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Zwei Fächer sind dem Junior zum Opfer gefallen, weil er es sich zur Angewohnheit gemacht hat, dort immer die Bücher auszuräumen, wenn er mit seinem Ställchen neben dem Regal stand. Stattdessen liegt dort jetzt sein Spielzeug. Auch gut :) Und ganz vorne: Cleo, der freche Familienhund.

Odernheim am Glan. Ein Rundweg im Winter.

Ein schöner Rundweg, der an der Draisinen-Strecke entlangführt. Mit einer halben Stunde vielleicht sogar etwas zu kurz, aber wir gehen ihn trotzdem immer wieder gern. Wenn man sich Zeit nimmt und die Kinder alles entdecken lässt, ist man auch etwas länger unterwegs. Es gibt viel zu sehen, auf dem Weg liegen mehrere Geocaches, also gibt es auch etwas für die Kinder zu entdecken. Und natürlich für mich, wenn ich meine Kamera mitnehme.

Route in Komoot

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Kupferweg I in der Bergbauerlebniswelt Imsbach

Und wieder ein Wandertipp für Familien mit Kindern. Unser Rundweg in Imsbach bei Rockenhausen war sehr abwechslungsreich. Für Kinder ideal, da es keine großen Steigungen gibt und mit etwa einer Stunde Laufzeit ist man wieder am Auto, bevor es zu mühsam wird.  An ein paar Stellen sollte man die Kinder aber an die Hand nehmen. Wir sind begeistert von diesem Weg und können ihn  jedem nur empfehlen.

Route in Komoot

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Steig aus und wandere! Auf dem Geokulturpfad Obermoschel

Schon seit längerem habe ich mit dieser Mini-Wanderroute geliebäugelt und heute haben wir es endlich nach Obermoschel zum Geokulturpfad geschafft.
Meine „Gastlandschaften Rheinland Pfalz-App“ hat mir die Route mit 1,7 km Länge, einer Stunde Laufzeit und 110 Metern Steigung empfohlen und es soll dort  vor allem für Kinder sehr spannend sein.
Also haben wir den Vierjährigen zum Testen mitgenommen :)

Wegen des fortgeschrittenen Nachmittags haben wir uns für die kleine Tour entschieden. Etwa alle 100 Meter gab es Stationen, an denen man etwas nachlesen oder mitmachen konnte und dem Sohn hat es nicht nur Spaß gemacht, es war auch ein großartiger Ansporn, wenn er keine Lust mehr zum Laufen hatte: „Guck mal, da vorn steht wieder etwas!“

Es gab viel zu sehen und auch dem Hund hat es gut gefallen.

Zwischendurch haben wir noch einen spontanen Abstecher zum Windräder-Fernblick gemacht und dann wurde es auch schon Zeit, wieder zum Auto zurück zu gehen.

Fazit: Empfehlenswert! Vor allem mit Kindern, die Route ist einfach und kurzweilig und man kann dabei toll fotografieren.

Und was die Zeit angeht; die variiert mit Kindern ohnehin immer :)

Märchenhafter Soonwald und Erinnerungen an einen Sommer

Ein Spaziergang im Soonwald ist immer wieder eine feine Sache. Also habe ich die Kamera eingepackt und wir sind los. Der Sohn hat uns heute wieder ermahnt, leise zu sein, damit er die Tiere hören kann und ist ganz bedächtig den Weg entlang gegangen.

Und er hat recht, der kleine Mann. Man kann eine ganze Menge hören, in so einem Wald. Das Rauschen der Blätter, Vogelgezwitscher, knackende Zweige (huh, gruselig!), Frösche, die quaken, zirpende Grillen und noch vieles mehr.

Als Kind habe ich es geliebt, mich im Sommer auf die Wiese zu legen und die Augen zu schließen. Dann gab es nur noch die Luft, die so toll nach Gras, Blumen, dem Seewasser und dem Mittagessen, das meine Eltern gekocht haben, gerochen hat und diese wunderbaren Gartengeräusche: der ratternde Rasensprenger, das Blätterrauschen, die badenden Kinder im See, lärmende Frösche, ein entfernt laufender Rasenmäher und das Murmeln der Nachbarn. Ich bin davon immer so herrlich schläfrig geworden und mag es  auch heute noch, wenn jemand den Rasen mäht (was mein Mann gar nicht verstehen kann).

Daran musste ich denken, als mein Sohn den Zeigefinger auf die Lippen legte und geheimnisvoll in den Wald schaute.

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Die Legende der Steinhardter Erbsen

In Steinhardt bei Bad Sobernheim findet man die Steinhardter Erbsen. Eine befreundete Lehrerin hat das schon lange interessiert und nun haben wir es endlich mal geschafft, mit ihr hinzufahren und sie konnte selbst auf Suche gehen. Erstaunlicherweise sind die Felder ganz unterschiedlich bestückt, auf dem einen findet man nur vereinzelte Steine, auf dem nächsten wiederum sehr viele.

Aber auch ohne Erbsen kann man in Steinhardt wunderbar spazieren gehen!

Und die Legende? Die geht so:

Vor langer Zeit lebte ein reicher, aber hartherziger Bauer in Steinhardt. Im Frühling fuhr er hinaus auf seinen Acker, um Erbsen zu säen. Als die Arbeit fast fertig war, kam ein armer, alter Mann zu ihm, grüßte freundlich und bat höflich um so viele Erbsen, dass er und seine Familie eine Suppe davon kochen könnten. Höhnisch wies der reiche Bauer den Bettler ab. Eher sollten seine Erbsen zu Stein werden, bevor er auch nur eine Handvoll verschenken würde. Traurig wandte sich der Alte ab und ging. Fluchend säte der Bauer weiter. Sein Sack auf der Schulter wurde jedoch nicht leichter, sondern immer schwerer. Da bemerkte er mit Entsetzen, dass die Erbsen sich in runde Steine verwandelt hatten. Aber auch die Erbsen, welche er bereits gesät hatte, waren inzwischen rundliche Steine geworden. Noch heute findet man in den Äckern und Weinbergen rund um Steinhardt jene seltsamen Steingebilde, die der Volksmund Steinhardter Erbsen nennt.

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Nebelspaziergang

Irgendwie friedlich, so ein Spaziergang im Morgennebel und für mich ähnlich schön wie ein Schneespaziergang. Und auch wenn wir diesen Weg vorbei an der Wehrfritzschen Mühle und am Mühlenteich entlang ungefähr schon tausend Mal gegangen sind, werden die Bilder nicht langweilig und man entdeckt immer wieder neue Details.

Nur der Sohn ist traurig, dass der Barfußpfad jetzt geschlossen hat und er sich kein Eis mehr im Nahegarten holen kann.

Wenn sich der Morgennebel verzogen hat, sind die Tage derzeit herrlich warm und der „Goldene Oktober“ macht seinem Namen alle Ehre. Da kann man draußen noch so einiges erleben.