Sonntagslektüre KW 17

Schon wieder Sonntag. Was habt Ihr in den letzten 7 Tagen gemacht? Wir hatten seit dem letzten Sonntag einen tollen Geburtstag, der Sohn war mit dem Mann in der Werkstatt, weil unser Auto “Sommerschuhe” bekommen hat, wir hatten spontane Gäste zum Mittagessen und die Tochter war am Girl’s Day in der Uni Mainz beim Ada-Lovelace-Projekt.

Außerdem habe ich folgende Links für Euch gesammelt:


Auf dem Weg zur totalen Überwachung 

Seit ich Anfang des Jahres den Entschluss gefasst habe, Facebook, Whatsapp und Instagram zu entsagen, geht’s mir ehrlich gesagt viel besser, denn ich verspüre nicht mehr den Zwang, ständig nach Neuigkeiten gucken zu müssen. Außerdem habe ich festgestellt, dass es für mich keinen Mehrwert dargestellt hat, denn meistens gab es ja doch nur Spieleanfragen, Werbung oder Katzenbilder. Zu den für mich wichtigen Menschen habe ich auch “offline” Kontakt und der ist ohnehin viel schöner. Erschreckend ist jedoch, dass es im Prinzip nichts ausmacht, ob ich noch bei Facebook bin, denn einmal erfasst, ob freiwillig oder unfreiwillig, werden die Daten fleißig gesammelt und gespeichert. In diesen Beiträgen wird die Thematik aufgegriffen:


Alice im Wunderland als Emoji-Poster

Eine verrückte Idee, die man sogar als Poster erwerben kann.


Diskussion um den Hashtag #notjustsad

Im Rahmen der Vorträge über Depressionen wird über den Ursprung des Hashtags gestritten und das Anliegen damit ruiniert.


Maskottchen für Passauer Studenten

Weil 18-Jährige noch eine führende Hand im unübersichtlichen Uni-Alltag brauchen, werden sie von Quietschie betreut. Für die Pausen stehen den Studenten auch genug Bällchenbäder zur Verfügung und in der Mensa werden sie gefüttert.


BUCHTIPP

  • Der Circle von Dave Eggers

Mae Holland hat einen Job beim “Circle” ergattert, DEM angesagten und mega-hippen Internetkonzern, der die Tätigkeitsfelder von Google, Twitter, Apple und Facebook innehat. Coole Parties, kostenloses Essen von Sterneköchen und Konzerte begleiten ihr Arbeitsleben von nun an. Mae steht voll und ganz hinter ihrem Arbeitgeber und findet die Idee der Totalüberwachung, die verfolgt wird, absolut richtig. Immerhin sinkt dafür nicht nur die Kriminalität. Aber ein Treffen mit einem mysteriösen Kollegen bringt alles durcheinander.