IMG_1614

Ausflugstipp: Geierlay-Hängebrücke in Mörsfeld

Eine neue Attraktion hat eröffnet
Entlang des Saar-Hunsrück-Steigs und über dem Mörsdorfer Bachtal erstreckt sich mit 360 Metern Länge die längste Hängeseilbrücke Deutschlands.
Zum Eröffnungswochenende am 3. und 4. Oktober haben wir es leider nicht geschafft, in Anbetracht der heutigen Parkplatzsituation (keine Ferien, unter der Woche) waren wir dann aber froh, “nur” an einem normalen Tag wie heute gekommen zu sein.

Die Parkplatzsituation ist angespannt, die Nerven der Anwohner anscheinend auch
Es war kaum möglich, einen Parkplatz zu bekommen und wir waren kurz davor, uns ein anderes Ausflugsziel in der Nähe zu suchen oder sogar wieder abzureisen. Es gibt einen großen, restlos überfüllten Parkplatz am Besucherzentrum, der restliche Ort scheint sich mit Händen und Füßen gegen die anrollenden Blechlawinen wehren zu wollen: überall Parkverbotsschilder, Absperrseile, Warnschilder, Abschlepp-Hinweise. Nach langer Suche hatten wir Glück und haben einen der begehrten Parkplätze am Besucherzentrum ergattern können.
Von dort ist auch eine Abfahrt ausgeschildert, damit sich der Verkehr an dem schmalen Zufahrtsweg zum Parkplatz nicht staut. Die Anwohner scheinen auf diesen ganzen Besucheransturm allerdings gar keine Lust zu haben. Der Abfahrtsweg wurde blockiert, sodass wir durch die Einfahrt zurück mussten, was wiederum für einen großen Rückstau gesorgt hat.

Parkplatzgebühren überschaubar, kostenlose Toiletten im Besucherzentrum
Der Preis für den Parkplatz war dann allerdings erfreulich: 2,00 € für den ganzen Tag. Wir hätten auch viel mehr ausgegeben, wenn wir dort keinen Parkplatz bekommen hätten, allerdings gibt es keine weiteren Möglichkeiten zum Parken, oder wir haben diese schlicht und einfach nicht gefunden. Im Besucherzentrum stehen kostenlose Toiletten zur Verfügung, außerdem sind eine kleine Gaststätte und ein Imbiss angeschlossen.
IMG_1599
Der Weg, den wir gewählt haben – wir sind einfach den Leuten hinterhergelaufen – führt über Feldwege und ist sehr gut ausgeschildert. Nach etwa 2 km waren wir am Ziel.
IMG_1605
Dort hat sich uns ein fantastischer Ausblick geboten. Von der Mörsdorfer Seite sind wir über die Brücke nach Sosberg gelaufen und wieder zurück. Ich habe auf die Uhr geschaut, für eine Strecke haben wir etwa 10 Minuten gebraucht! Mit gelegentlichem Stehenbleiben zum Landschaft genießen und Fotografieren versteht sich.


Für den Rückweg hat sich der Sohn eine andere Route gewünscht und da die Strecke von der Brücke zurück zum Besucherzentrum etwa genauso weit war, war dies auch völlig in Ordnung. Wie sich herausgestellt hat, war das die weitaus schönere Tour. Wir liefen ein Teil des Saar-Hunsrück-Steiges mitten durch den Wald und waren so auch nicht so sehr dem eisigen Wind an diesem Tag ausgesetzt.

Fazit: Sehenswert aber noch nicht zu Ende gedacht.
Wir hätten uns noch ein paar Sitzgelegenheiten auf der Strecke gewünscht und die Anlaufpunkte an beiden Seiten der Brücke schreien geradezu nach einem Imbiss. Die Leute halten sich dort recht lang auf. (Am Felsenmeer gibt es zum Beispiel solch ein Imbiss-Häuschen und der Ansturm darauf ist enorm.) Postkarten gab es im Besucherzentrum leider auch nicht, allerdings muss man der Attraktion zugute halten, dass es sie erst seit knappen 2 Wochen gibt. Vielleicht kommen wir nächstes Jahr nochmal wieder und schauen, wie es sich dort entwickelt hat.

Projekt 52 | Woche 10-13

 

Der März war nach einem guten Start in der zweiten Monatshälfte grau und ungemütlich und wir waren und sind immer noch krank. Momentan hat es den Mann dahingerafft, der Sohn kann morgen wieder in den Kindergarten gehen. Der Jüngste bekommt Zähne … Es gibt momentan also viel zu tun und mir bleibt wenig Zeit zum Fotografieren. Leider. Aber da ich das Handy meistens dabei habe, musste das jetzt öfter herhalten. Ich hab einen Schreck bekommen, dass Sari schon die Themen für April veröffentlicht hat und ich nich nicht einmal den März abgearbeitet habe. Deshalb gibt es heute einen Sammel-Beitrag.

(mehr …)

So ‘ne blöde Sonnenfinsternis

Heute morgen sollte es also eine Sonnenfinsternis zum Frühstück geben. Wir haben meine Mutter zum Kaffeetrinken rübergeholt und wollten quasi eine Sonnenfinsternis-Kaffeeklatsch-Party feiern. Der örtliche Optiker und die Apotheke hatten nicht damit gerechnet, dass so viele Leute nach Schutzbrillen fragen und keine bestellt. Da standen wir nun also mit unserem Kaffee, ohne Brillen und mussten uns was einfallen lassen.
(mehr …)

Projekt 52 | Woche 6 | In Vergessenheit geraten

logo-rot-200Der Januar ist vorbei und ein neuer Themenmonat steht an. Die Themenliste für Februar gibt es hier. Die Reihenfolge ist ja bekanntlich variabel und in dieser Woche habe ich mich für „In Vergessenheit geraten“ entschieden.

Wenn der Mann morgens für seine Prüfungen lernt, mache ich in der Regel einen ausgedehnten Spaziergang mit dem Jüngsten. Dabei habe ich neulich alte Bahngleise entdeckt, die … richtig … in Vergessenheit geraten sind. Weil ich den Sohn aber nicht im Kinderwagen am Wegrand stehen lassen und mich ins Gebüsch zum fotografieren verkrümeln wollte, mussten die Bilder noch 2 Tage warten. Und bitte sehr, hier ist also mein Beitrag in der sechsten Projektwoche:

projekt52-woche6-in-vergessenheit-geraten

 

 

Unterwegs in Roxheim

Eigentlich waren wir neugierig auf den Naturerlebnispfad in Roxheim. Dummerweise haben wir diesmal den Kinderwagen eingepackt und sind dann schon nach kurzer Zeit an einer Stelle des Weges angekommen, die es uns unmöglich gemacht hat, weiterzugehen. Wir haben unsere Route geändert und einen Weg gefunden, der durchweg gepflastert war. Trotz des ungemütlichen Wetters war die Aussicht wunderbar und wir werden wiederkommen, wenn es wärmer ist – mit Rückentrage!

Odernheim am Glan. Ein Rundweg im Winter.

Ein schöner Rundweg, der an der Draisinen-Strecke entlangführt. Mit einer halben Stunde vielleicht sogar etwas zu kurz, aber wir gehen ihn trotzdem immer wieder gern. Wenn man sich Zeit nimmt und die Kinder alles entdecken lässt, ist man auch etwas länger unterwegs. Es gibt viel zu sehen, auf dem Weg liegen mehrere Geocaches, also gibt es auch etwas für die Kinder zu entdecken. Und natürlich für mich, wenn ich meine Kamera mitnehme.

Route in Komoot