Unterwegs auf dem Naheradweg – Von Bad Sobernheim nach Bad Münster

Sonntag ist Familientag …

… und was liegt näher, als an einem der ersten richtig schönen Sonntage im Jahr bei viel Sonnenschein und Wärme draußen etwas zu unternehmen? Vielleicht eine Radtour? Haben wir uns so gedacht und auch so gemacht. Die Radwege sind hier gut ausgebaut, der bekannteste ist wohl der Naheradweg.

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Der Naheradweg

Entlang der Nahe erstreckt er sich über etwa 125 Kilometer von der Quelle am Bostalsee bis nach Bingen, wo die Nahe in den Rhein mündet. Der Weg führt die meiste Zeit direkt am Fluss entlang durch zauberhafte Landschaften und zählt zu den schönsten Flussradwegen Deutschlands. Zurecht, wie wir gestern selbst auf unserer kleinen, 20 Kilometer langen Etappe festgestellt haben!

Streckenführung

Abschnitt 1: Von der Quelle bis nach Idar-Oberstein (ca. 49 km)
Nahequelle bei Selbach – Nohfelden – Birkenfeld – Idar-Oberstein

Abschnitt 2: Von Idar-Oberstein nach Bad Sobernheim (ca. 36 km)
Idar-Oberstein – Kirn – Bad Sobernheim

Abschnitt 3: Von Bad Sobernheim bis nach Bingen am Rhein (ca. 43 km)
Bad Sobernheim – Bad Münster am Stein – Bad Kreuznach – Bingen am Rhein

Einmal nach Bad Münster …

Für unseren Sonntagsausflug haben wir uns die Etappe von Bad Sobernheim nach Bad Münster ausgesucht. Meistens war die Strecke eben, einmal ziemlich steil, aber für alle noch schaffbar und einmal so steil, dass wir alle absteigen und schieben mussten. Trotzdem kamen wir nach etwa 2 Stunden und 20 Kilometern relativ entspannt in Bad Münster an. Dort gab es eine Eis- und Spielplatzpause an der Nahe, bevor es mit dem Zug wieder zurück nach Bad Sobernheim ging.

… und zurück. Was kostet denn nun ein Zugticket fürs Fahrrad?

Wir wollten uns im Vorfeld erkundigen, was die Fahrkarten für die Fahrräder kosten. Der Vlexx-Fahrkartenautomat verkauft nur deutschlandweite Tagestickets für 5 Euro (pro Rad), was uns bei einer Strecke von 20 Minuten für 4 Stationen etwas teuer erschien, deshalb wollten wir bei der Service-Hotline nachfragen. Dort wusste man es selbst nicht und empfahl uns eben jene Tickets, wenn der Automat das denn so vorgäbe. Ich wollte mich damit aber nicht zufrieden geben und habe dann nochmal die Internetseite durchforstet. Fahrradpreise erscheinen in keiner Preisliste, aber bei den Tarifbestimmungen wird man endlich fündig. Angeblich kostenlos. Also 2 verschiedene Auskünfte vom selben Unternehmen und eine ahnungslose Mitarbeiterin an der Service-Hotline. Was macht man da? Wir haben es ganz verwegen drauf ankommen lassen und haben nur Tickets für uns gekauft. (Ja, ich kam mir dabei richtig kriminell vor!) Der Schaffner sollte es wissen und uns gegebenenfalls nachlösen lassen (oder ruft der dann gleich die Polizei?!). Die Lösung hatte dann aber ein Zugreisender parat, der selbst mit dem Rad unterwegs war und uns aufklären konnte. Wir haben alles richtig gemacht, Fahrräder sind meistens (außer im Berufsverkehr) kostenlos.
Somit war es eine tolle Gelegenheit, nach Hause zu kommen und die Jungs haben sich über die Zugfahrt gefreut. Und wir sind nicht im Gefängnis gelandet.

Fazit

Machen wir wieder! Vielleicht mal in die andere Richtung nach Kirn, vielleicht wieder nach Bad Münster. Auf jeden Fall aber macht der gut ausgebaute und gut ausgeschilderte Naheradweg viel Spaß. Man trifft viele andere nette Radfahrer und Spaziergänger und kommt schnell ins Gespräch. Und die Natur ist dort einfach fabelhaft.

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Blütenrausch

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Der Garten eines lieben Familienmitgliedes ist im Frühling ein GänseblümchenTRAUM! Ein weißer Teppich, auf dem man sich lang machen möchte, wie der freche Hund. Die Söhne mussten herhalten für ein spontanes Mini-Shooting, der Sandkasten wurde zum ersten Mal bespielt und zu allem Glück gab’s auch noch Waffeln mit Kirschen und Sahne! Kann ein Frühlings-Nachmittag schöner sein? :)

  

Ein Motiv, zwei Bilder und was das mit dem Leben zu tun hat

Hach. Isses nicht schön im Frühling? Der Mann findet das auch und hat vor 2 Tagen auf dem Spaziergang ein Foto für mich gemacht.

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Heute haben wir Regenwetter. Bewaffnet mit Regenschirmen sind wir trotzdem rausgegangen. Als wir an der Brücke ankamen, bat ich den Mann, nochmal ein Foto von der gleichen Stelle für mich zu machen. Richtig miesepetrig sieht das Bild heute aus:

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Und was haben die Bilder jetzt mit dem Leben zu tun? Ganz einfach. Genau wie das Wetter mal gut und mal schlecht ist, haben wir auch mal gute und mal schlechte Laune. Und so kann man die Bilder einfach auf die Gemütslage übertragen.

Das Augenscheinliche

Wenn das Wetter schön ist

  • erstrahlt alles in einem guten Licht
  • kommen einem auch unschöne Ecken nicht so schlimm vor
  • ist alles bunt, hell und klar

Wenn das Wetter schlecht ist

  • ist alles grau und trist
  • leuchtet nichts in bunten Farben
  • sehen unschöne Dinge noch unschöner aus


Was dahinter steckt

Jetzt kommt das große Aber: auf beiden Bildern (man sieht es nicht, aber es war so) zwitscherten fröhlich und laut die Vögel und die Luft roch frisch und blütengetränkt nach Frühling. Die Blüten auf dem Schlechtwetterbild sind genauso rosa, wie auf dem Schönwetterbild. Sie erscheinen nur nicht so. Außerdem gibt es auf dem Schlechwetterbild neue, schöne Details, die auf dem anderen Bild nicht vorhanden sind.


Und was wir daraus machen sollten

Wenn einem also mal wieder alles blöd erscheint, einfach daran denken, dass unter den grauen Wolken der Himmel immer blau ist und die Dinge einem nur trüber erscheinen, weil sie in dem schlechten Licht nicht besonders gut wegkommen. Und wenn man die Augen offenhält, sieht man Dinge, die einem vielleicht auch bei Schlechtwetter ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

P.S.: Als wir zu Hause waren, kam die Sonne schon wieder raus :)

So ‘ne blöde Sonnenfinsternis

Heute morgen sollte es also eine Sonnenfinsternis zum Frühstück geben. Wir haben meine Mutter zum Kaffeetrinken rübergeholt und wollten quasi eine Sonnenfinsternis-Kaffeeklatsch-Party feiern. Der örtliche Optiker und die Apotheke hatten nicht damit gerechnet, dass so viele Leute nach Schutzbrillen fragen und keine bestellt. Da standen wir nun also mit unserem Kaffee, ohne Brillen und mussten uns was einfallen lassen.
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