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Steig aus und wandere! Auf dem Geokulturpfad Obermoschel

Schon seit längerem habe ich mit dieser Mini-Wanderroute geliebäugelt und heute haben wir es endlich nach Obermoschel zum Geokulturpfad geschafft.
Meine „Gastlandschaften Rheinland Pfalz-App“ hat mir die Route mit 1,7 km Länge, einer Stunde Laufzeit und 110 Metern Steigung empfohlen und es soll dort  vor allem für Kinder sehr spannend sein.
Also haben wir den Vierjährigen zum Testen mitgenommen :)

Wegen des fortgeschrittenen Nachmittags haben wir uns für die kleine Tour entschieden. Etwa alle 100 Meter gab es Stationen, an denen man etwas nachlesen oder mitmachen konnte und dem Sohn hat es nicht nur Spaß gemacht, es war auch ein großartiger Ansporn, wenn er keine Lust mehr zum Laufen hatte: „Guck mal, da vorn steht wieder etwas!“

Es gab viel zu sehen und auch dem Hund hat es gut gefallen.

Zwischendurch haben wir noch einen spontanen Abstecher zum Windräder-Fernblick gemacht und dann wurde es auch schon Zeit, wieder zum Auto zurück zu gehen.

Fazit: Empfehlenswert! Vor allem mit Kindern, die Route ist einfach und kurzweilig und man kann dabei toll fotografieren.

Und was die Zeit angeht; die variiert mit Kindern ohnehin immer :)

Märchenhafter Soonwald und Erinnerungen an einen Sommer

Ein Spaziergang im Soonwald ist immer wieder eine feine Sache. Also habe ich die Kamera eingepackt und wir sind los. Der Sohn hat uns heute wieder ermahnt, leise zu sein, damit er die Tiere hören kann und ist ganz bedächtig den Weg entlang gegangen.

Und er hat recht, der kleine Mann. Man kann eine ganze Menge hören, in so einem Wald. Das Rauschen der Blätter, Vogelgezwitscher, knackende Zweige (huh, gruselig!), Frösche, die quaken, zirpende Grillen und noch vieles mehr.

Als Kind habe ich es geliebt, mich im Sommer auf die Wiese zu legen und die Augen zu schließen. Dann gab es nur noch die Luft, die so toll nach Gras, Blumen, dem Seewasser und dem Mittagessen, das meine Eltern gekocht haben, gerochen hat und diese wunderbaren Gartengeräusche: der ratternde Rasensprenger, das Blätterrauschen, die badenden Kinder im See, lärmende Frösche, ein entfernt laufender Rasenmäher und das Murmeln der Nachbarn. Ich bin davon immer so herrlich schläfrig geworden und mag es  auch heute noch, wenn jemand den Rasen mäht (was mein Mann gar nicht verstehen kann).

Daran musste ich denken, als mein Sohn den Zeigefinger auf die Lippen legte und geheimnisvoll in den Wald schaute.

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Die Legende der Steinhardter Erbsen

In Steinhardt bei Bad Sobernheim findet man die Steinhardter Erbsen. Eine befreundete Lehrerin hat das schon lange interessiert und nun haben wir es endlich mal geschafft, mit ihr hinzufahren und sie konnte selbst auf Suche gehen. Erstaunlicherweise sind die Felder ganz unterschiedlich bestückt, auf dem einen findet man nur vereinzelte Steine, auf dem nächsten wiederum sehr viele.

Aber auch ohne Erbsen kann man in Steinhardt wunderbar spazieren gehen!

Und die Legende? Die geht so:

Vor langer Zeit lebte ein reicher, aber hartherziger Bauer in Steinhardt. Im Frühling fuhr er hinaus auf seinen Acker, um Erbsen zu säen. Als die Arbeit fast fertig war, kam ein armer, alter Mann zu ihm, grüßte freundlich und bat höflich um so viele Erbsen, dass er und seine Familie eine Suppe davon kochen könnten. Höhnisch wies der reiche Bauer den Bettler ab. Eher sollten seine Erbsen zu Stein werden, bevor er auch nur eine Handvoll verschenken würde. Traurig wandte sich der Alte ab und ging. Fluchend säte der Bauer weiter. Sein Sack auf der Schulter wurde jedoch nicht leichter, sondern immer schwerer. Da bemerkte er mit Entsetzen, dass die Erbsen sich in runde Steine verwandelt hatten. Aber auch die Erbsen, welche er bereits gesät hatte, waren inzwischen rundliche Steine geworden. Noch heute findet man in den Äckern und Weinbergen rund um Steinhardt jene seltsamen Steingebilde, die der Volksmund Steinhardter Erbsen nennt.

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Nebelspaziergang

Irgendwie friedlich, so ein Spaziergang im Morgennebel und für mich ähnlich schön wie ein Schneespaziergang. Und auch wenn wir diesen Weg vorbei an der Wehrfritzschen Mühle und am Mühlenteich entlang ungefähr schon tausend Mal gegangen sind, werden die Bilder nicht langweilig und man entdeckt immer wieder neue Details.

Nur der Sohn ist traurig, dass der Barfußpfad jetzt geschlossen hat und er sich kein Eis mehr im Nahegarten holen kann.

Wenn sich der Morgennebel verzogen hat, sind die Tage derzeit herrlich warm und der „Goldene Oktober“ macht seinem Namen alle Ehre. Da kann man draußen noch so einiges erleben.

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Alltagsschönheit II

Bei einem Spaziergang, den man jeden Tag macht und bei dem man jeden Tag die selbe Strecke läuft, kann man jedes Mal neue Dinge entdecken. Die Natur hält immer wieder Überraschungen bereit und es lohnt sich, auch mal einen Blick zurück zu werfen, denn dabei entstehen ganz neue Blickwinkel und oft ist Alltägliches ein Foto wert.

 

Neujahrs-Spaziergang

Unser Neujahrs-Spaziergang hat uns diesmal nach Meisenheim am Glan geführt. Dort sind wir zu jeder Jahreszeit sehr gern, im Sommer auch mal mit dem Fahrrad.

Heute sind wir nach einer Hunde-Runde am Glan durch die Stadt gelaufen, in der man noch sehr schön die letzten Weihnachts- und Silvester-Reste beäugen konnte. Normalerweise kehren wir dort auch immer in ein (Eis-)Café ein, diesmal mussten wir leider auf Heiße Schokolade/Kaffee/Kuchen verzichten, weil alles zu hatte. Schön war es trotzdem, auch wenn wir mit einem motzigen (weil keine Kaba bekommen) Kind nach Hause fahren mussten :)